Vom 26. Februar bis zum 19. März fanden verschiedene politische Gremien statt. Erfahren Sie hier, was in den jeweiligen Sitzungen Thema war.
Ausschuss für Generationen und Soziales (26. Februar 2026)
Die Stadt Haltern am See stellt mit der nun aktualisierten Fassung des Kindergartenbedarfsplans für das Jahr 2026/2027 eine weiterhin sehr gute Betreuungssituation für Familien sicher. Der Bedarfsplan wurde in der Sitzung des Ausschusses für Generationen und Soziales einstimmig beschlossen.
Ausschuss für Schule, Sport und Kultur (04. März 2026)
In Haltern am See standen wichtige Entscheidungen im Bereich Schule, Sport und Kultur auf der Agenda. Der zuständige Fachausschuss beschäftige sich in seiner Sitzung mit der Unterschutzstellung der Pilgerkirche St. Anna, der sportlichen Infrastruktur und der Finanzierung des offenen Ganztagsbetriebs.
Ausschuss für Klima, Umwelt und Grünflächen (06. März 2026)
Der Mehrgenerationen-Spielplatz am Hennewiger Weg sorgt erneut für Diskussionen: Die Politik sieht die Genossenschaft „Leben in Nachbarschaft“ (LiNa) in der Pflicht, den Spielplatz wie angekündigt attraktiver zu gestalten – ein neues Spielgerät auf Kosten der Stadt wird es nicht geben. Daneben ging es im Ausschuss auch um Hochwasserschutz, die Wärmeplanung und neue Schritte beim Klimaschutz.
Ausschuss für Bauen und Mobilität (10. März 2026)
Im Ausschuss für Bauen und Mobilität fiel der Startschuss für die Planung eines modernen Fahrradparkhauses für 1.000 Räder. Zudem gab es von der Verwaltung Informationen zu Änderungen von Geschwindigkeitsbegrenzungen, zu den Ergebnissen aus dem Bürgerrat und zum Radwegenetz. Neue Toiletteneinlagen wurden zwar nicht beschlossen, Bürgermeister Andreas Stegemann kündigte aber für den nächsten Sitzungszyklus an, dass das Thema erneut zur Sprache kommen soll.
Ausschuss für Stadtentwicklung (13. März 2026)
Die Stadt Haltern am See treibt ihre Stadtentwicklung durch die Ergebnisse lokaler Ortsteilforen sowie die gezielte Nutzung des „Bauturbos“ für beschleunigten Wohnungsbau voran. Trotz eines moderaten Rückgangs im Einzelhandel zeigt sich die Innenstadt im aktuellen Monitoring stabil, während gezielte Nachnutzungskonzepte die Attraktivität der Zentren langfristig sichern sollen.
Haupt- und Finanzausschuss (26. März 2026)
Einstimmiger Beschluss zur Stärkung des Offenen Ganztages
Was bereits im Schule-, Sport- und Kulturausschuss vorberaten wurde, hat nun auch der Haupt- und Finanzausschuss beschlossen: Das zuständige Gremium hat sich einstimmig für eine deutliche Erhöhung der städtischen Zuschüsse für den Offenen Ganztag (OGS) ausgesprochen. Damit reagiert die Stadt Haltern am See auf die gestiegenen Personalkosten durch die letzten Tarifabschlüsse, die von den bisherigen Landeszuschüssen nicht gedeckt werden. Mehr Informationen finden Interessierte weiter oben unter dem Punkt Schul-, Sport- und Kulturausschuss.
Betriebsbesichtigung im Hochzeitshaus
Im Rahmen der kommunalen Wirtschaftsförderung besuchten Ausschussmitglieder des Haupt- und Finanzausschusses sowie Vertretende der Stadtverwaltung gestern das Hochzeitshaus in Haltern am See. Regelmäßige Betriebsbesichtigungen sind Bestandteil der Ausschussarbeit, um den direkten Dialog zwischen der lokalen Politik und den ansässigen Unternehmen zu pflegen und Einblicke in die wirtschaftliche Struktur der Stadt zu gewinnen. Das Unternehmen führt ein Sortiment von über 450 Brautkleidern sowie Herrenmode. Ein Alleinstellungsmerkmal des Betriebs ist das direkt angegliederte Änderungsatelier vor Ort.
Ratssitzung (23. März 2026)
Die Stadt verzeichnet weiterhin eine positive Entwicklung bei der Sicherheitslage – das erfuhren die Anwesenden bei der gestrigen Ratssitzung bei der Präsentation zum Kriminalitätsbericht vom Polizeipräsidium Recklinghausen. Durch die getroffenen Beschlüsse in der Sitzung wird künftig der Wohnungsbau in Haltern am See mit dem „Bauturbo“ beschleunigt, der Offene Ganztag finanziell gestärkt und es werden Planungen für ein modernes Fahrradparkhaus am Bahnhof vorangebracht.
Sicherheit im Fokus: Haltern am See bleibt Spitzenreiter im Kreis
Polizeiinspektionsleiter Daniel Sühling vom Polizeipräsidium Recklinghausen war im Rat zu Gast, um die aktuellen Zahlen aus dem kürzlich erschienen Kriminalitätsbericht vorzustellen. Er blickt mit großer Zufriedenheit auf die Zahlen, denn die Seestadt verzeichnet erneut die geringste Gesamtkriminalität in der Region. Ein besonderes Ausrufezeichen setzt dabei die Entwicklung bei den Wohnungseinbrüchen: Hier berichtet Sühling von einem massiven Rückgang der Fallzahlen um über 52 %. Auch im Bereich der Gewaltkriminalität zieht die Polizei eine positive Bilanz. Während die Zahl der Raubdelikte insgesamt gesunken ist, konnte die Aufklärungsquote in diesem Bereich gleichzeitig gesteigert werden. Ein versuchtes Tötungsdelikt im Berichtszeitraum konnte von den Ermittlungsbehörden sogar vollständig aufgeklärt werden. Einen leichten Anstieg gab es im Bereich der Körperverletzungen und bei der Straßenkriminalität. Unfallschwerpunkte konnten in Haltern am See nicht ausgemacht werden.
Modernes Parken am Bahnhof: Grundsatzbeschluss für neues Fahrradparkhaus
Ein wichtiger Meilenstein für den Radverkehr in Haltern am See: Der Rat hat einstimmig den Grundsatzbeschluss für ein neues Fahrradparkhaus am Bahnhof gefasst. Die veraltete Radstation soll einem modernen Neubau weichen, der Platz für rund 1.000 Fahrräder bietet. Das Konzept setzt auf maximale Nutzungsfreundlichkeit: Das Parken soll größtenteils kostenfrei, barrierefrei und rund um die Uhr möglich sein. Neben einer hellen, sicheren Gestaltung sind moderne E-Bike-Ladestationen geplant, wobei die kurzen Wege zu den Bahnsteigen erhalten bleiben. Sobald die beantragten EFRE-Fördergelder gesichert sind, treibt die Verwaltung die Detailplanungen voran.
„Bauturbo“: Schnellere Wege zu neuem Wohnraum
Haltern am See nutzt ab sofort den gesetzlichen „Bauturbo“, um die Schaffung von neuem Wohnraum zu beschleunigen, das hat der Rat einstimmig beschlossen. Wie im Ausschuss für Stadtentwicklung (StEA) bereits ausführlich besprochen, gelten hierfür klare Kriterien: Bauvorhaben müssen vorab mit der Verwaltung abgestimmt sein, außerhalb von Gewerbegebieten liegen und ökologische Freiräume wahren. Die Zuständigkeiten sind effizient verteilt: Während der StEA über Projekte mit mehr als drei Wohneinheiten oder innerhalb von Bebauungsplänen entscheidet, liegt die Zuständigkeit bei kleineren Vorhaben (bis zu drei Einheiten) beim Bürgermeister.
Einstimmiger Beschluss zur Stärkung des Offenen Ganztages
Was bereits im Schul-, Sport- und Kulturausschuss und im Haupt- und Finanzausschuss vorberaten wurde, ist nun offiziell beschlossen: Das zuständige Gremium hat sich einstimmig für eine deutliche Erhöhung der städtischen Zuschüsse für den Offenen Ganztag (OGS) ausgesprochen. Damit reagiert die Stadt Haltern am See auf die gestiegenen Personalkosten durch die letzten Tarifabschlüsse, die von den bisherigen Landeszuschüssen nicht gedeckt werden.
Interessenten für das ehemalige Seestern-Grundstück
Baudezernent Siegfried Schweigmann hatte im Rat positiv zu vermelden, dass es zwei Interessenten für das ehemalige Seestern-Grundstück gibt. Hierbei handelt es sich um die BioNaturResort GmbH sowie eine Tochter der bereits in Haltern am See ansässigen IGBCE. Im nächsten Stadtentwicklungsausschuss solle es voraussichtlich erste Informationen und gegebenenfalls auch Vorstellungen zu dem Thema geben.
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